Haarverpflanzung 

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Alopezie

Alopezie ist im Allgemeinen definiert als Haarausfall. Das ist aus kosmetischen und psychologischen Gründen oft ein Anlass grosser Besorgnis für den Betroffenen; es kann auch ein wichtiges Anzeichen für eine systemische Erkrankung sein.

Alopezie kann durch die Anwesenheit oder Abwesenheit von Narbenbildungen klassifizert werden, sowie durch die Infiltration mit Lymphocyten oder mit neutrophilen Granulocyten. Alopezie ist entweder lokal oder diffus.  

Die Alopezien umfassen eine grosse Gruppe von Erkrankungen mit unterschiedlichen Ursachen.

  • erblich bedingte androgenetische Alopezie
  • Stress
  • Nährstoffmangel
  • sytemische Krankheiten
  • endokrine Erkrankungen
  • autoimmune Krankheiten
  • Medikamente

Haarzyklus

Die Haare wachsen in Zyklen. Alle Haarfollikeln durchlaufen einen Haarwachstumzyklus – 10-20 mal während eines gesamten Menschenlebens. Jeder Zyklus besteht aus einer Anagenphase (3-10 jährige Wachstumsphase), einer Katagenphase (2-3 wöchige apoptotische Phase) und einer Telogenphase (2-4 monatige Ruhephase). Jederzeit befinden sich 4-24 % aller Haare in der Telogenphase und 1 % in der Katagenphase.

Am Ende der Telogenphase (Ruhephase) fällt das Haar aus und aus dem Follikel wächst ein neues Haar, womit der Zyklus von vorne beginnt. Normalerweise erreichen 50–100 Haare täglich das Ende der Ruhephase und fallen aus. Sofern deutlich mehr als 100 Haare täglich in die Ruhephase eintreten, kann ein klinisch signifikanter Haarverlust (telogenes Effluvium) auftreten. Eine Unterbrechung der Wachstumsphase, die abnormen Verlust von Anagenhaare verursacht, heisst anagenes Effluvium. 

Androgenetische Alopezie (AGA)

Etwa 98 % unserer Patienten leiden unter der genetisch bedingten androgenetischen Alopezie. Das führt zu einer Verkürzung des Haarwachstumszyklus und zur gleichzeitigen Miniaturisierung der Haarfollikeln in den betroffenen Kopfhautregionen.